Spielregeln

Regeln

Das offizielle Regelwerk beim Paintball umfasst je nach Version bis zu 20 Seiten.
Hier eine kleine Zusammenfassung:

1. Ausrüstung

Die wichtigste Regel von allen ist, dass die speziell für diesen Sport entwickelte Schutzmaske (GOGGLE) auf dem Spielfeld immer und ohne Ausnahme zu tragen ist. Paintballs bewegen sich mit bis zu 100 m pro Sekunde!!!

2. Treffer

Jeder Treffer zählt, sofern der Paintball geplatzt ist, d. h. auch bei einem Treffer auf dem Markierer oder auf der restlichen Ausrüstung gilt man als getroffen und muss das Spielfeld verlassen. Das gilt übrigens auch für Treffer, die von einem eigenen Teamspieler kamen oder die man sich selbst zugefügt hat (sogar das gibt’s)! Sobald man getroffen wurde, ist man aus dem Spiel und verlässt das Spielfeld mit einer Hand auf dem Kopf, um das Ausscheiden deutlich zu signalisieren.

3. Messung der Kugelgeschwindigkeit (= Fairnessregel)

Turnierregeln sehen vor, dass die Wucht mit der die Farbmunition verschossen wird, begrenzt ist. In der Praxis wird die Mündungsenergie in Fuß pro Sekunde gemessen und kontrolliert (feet per second = fps 3,281 fps = 1 m/s). International üblich sind 300 fps (rund 90 m/s). Die Geschwindigkeit wird vor jedem Spiel mit einem so genannten Radarchrono gemessen (ist immer beim Eingang des Feldes positioniert). Der Marshall gibt mindestens 3 Schuss über den Chrono ab. Ein Markierer darf ins Spiel genommen werden, wenn der Durchschnitt der Schüsse 300 fps nicht übersteigt. Sollte ein Schuss über 310 fps sein, darf der Markierer nicht aufs Feld mitgenommen werden (= hot gun).

 

Schummeln u. Strafen

Schiedsrichter (=Marshalls)

Damit die Spiegel regelkonform abgehalten werden können, gibt es Schiedsrichter (MARSHALLS), die auf die Einhaltung des umfangreichen Regelwerks achten, indem sie die Spieler beobachten und sie auf Treffer checken (Paintcheck).

Startbeginn: Der Head Marshall (oberster Schiedsrichter) auf dem Feld startet das Game mit einer 30 sek. Warnung. Danach erfolgt eine 10 sek. Warnung. Gestartet wird, je nach dem, mit einem Pfiff, Horn oder auch verbal („Game on“, „go go go“).

Während dem Spiel: Der Marshall zeigt mit eindeutigen Handbewegungen bestimmte Schiedsrichterentscheidungen an:
1. Mit dem Arm kreisende Bewegungen über dem Kopf:Der Spieler wurde nicht getroffen und kann weiterspielen.
2. Die Ellenbogen sind auf Schulterhöhe abgewinkelt, die abgewinkelten Arme werden dann gegengleich schnell von unten nach oben bzw. von oben nach unten bewegt: ONE for ONE.
3. Arme sind ausgestreckt und werden vor dem Körper einmal gekreuzt und wieder auseinander gegeben; der Spieler wurde getroffen und muss das Spielfeld verlassen.

Ende des Spiels Das Spiel wird durch den Ultimatejudge, mit den Worten „Game over“ beendet. In einem Notfall kann jeder Schiedsrichter das Spiel sofort stoppen. Die Spielzeit wird dabei auch angehalten.

Strafen

Bei nicht Einhalten der Regeln bzw. bei Verstößen gibt es zwar keine rote Karte, aber dafür zahlreiche Strafen. Die Konsequenz einer Strafvergabe ist in den meisten Fällen ein Ausschluss aus dem Spiel, der nicht immer alleine nur für denjenigen gilt, der den Regelverstoß begangen hat, je nachdem wie schwerwiegend die Regelwidrigkeit war.